Schädlinge - Silberfische bekämpfen

Silberfische bekämpfen

Das Silberfischchen, in der Wissenschaft auch bekannt unter dem Namen Lepisma saccharina, ist ein flinkes, lichtscheues und flügelloses Insekt. Der Name des Silberfischchens bezieht sich auf die äußere Erscheinung. Optisch gut zu erkennen an der silbergrauen Farbe und an der stromlinienförmigen und fadenförmigen Struktur des Körpers.

Bekannt ist oben genanntes Insekt auch als Zuckergast, dies liegt vor allem an der Nahrungsquelle der Silberfischchen. Kohlenhydrate, die vor allem Zucker und Stärke beinhalten, werden von den Insekten in den Wohnungen meist direkt aufgesucht. Gelingt ihnen Zugriff auf solche Nahrungsquellen, können die Fischchen sehr gut ihre Nester versorgen. Dies hat als Konsequenz, dass ein rascher Befallsanstieg möglich ist.

Der Aufbau des Körpers besteht aus drei Segmenten. Der Vorderteil, auch caput oder Kopfteil genannt, besitzt zwei Tastfühler, mit Hilfe derer die Insekten ihre Orientierung gewinnen.

Des Weiteren ist ihr Körper mit sogenannten silbrigen Schuppen bedeckt, deswegen ist ein metallischer Glanz optisch sehr gut zu erkennen. Die Füße bestehen aus zwei, drei oder vier Gliedern. Am Hinterleibsende besitzen sie drei Schwanzanhänge. Hier liegen ihre hochempfindlichen Sinnesorgane.
 

Lebensraum

Silberfischchen kommen in menschlichen Behausungen vor.

Diese zeichnen sich vor allem durch Nachtaktivitäten aus, zusätzlich sind die Insekten sehr lichtscheu. Bei Tage halten sich die Tiere bevorzugt in ihren Rückzugsorten, wie in dunklen Ritzen und Fugen, hinter Fußbodenleisten, in Steckdosen oder Tapeten versteckt. Silberfischchen bevorzugen Wärme und benötigen höhere Luftfeuchtigkeit.

Optimale Bedingungen für die Vermehrung der Silberfischchen liegen zwischen ca. 20 bis 30°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 %. In den meisten Fällen findet man einen Silberfischchenbefall in Bädern, Küchen, Waschküchen oder Heizungsräumen vor, da diese die gerade genannten Bedingungen am häufigsten erfüllen.

Treten zusätzlich bauliche Mängel auf, wie beispielsweise Risse oder Spalten an Fliesen, so ist es sehr wahrscheinlich, ein Insekt auch am Tage zu sehen, da dies ihr präferierter Lebensraum darstellt.

Das Weibchen legt etwa jährlich zwanzig Eier bevorzugt in Spalten und Ritzen ab, vorausgesetzt die Temperatur liegt zwischen 25 und 30° Grad Celsius. Keine Vermehrung ist bei Kälte und Trockenheit möglich.


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