Schädlinge - Mäuse

Auftreten

Die Hausmaus, auch Mus musculus genannt, zählt zu den Nagetieren, die weltweit vorkommt und ganzjährig in Gebäuden ihre Population erweitert. Klimabhängig bezieht sie auch im Sommer das Außengelände, vor allem aber im Herbst und im Frühling ziehen sich die Hausmäuse gerne in Gebäude zurück, um im Warmen geschützt vor Feinden zu sein und die kalten Wintertage zu überstehen. Sie leben in sogenannten Familienverbänden, zeichnen sich vor allem durch Nachtaktivitäten aus und sind als sehr scheue Nagetiere zu beobachten.

Sie halten Ihren Aktionsradius um ihr Nestbau sehr gering, das heißt, dass sie sich immer in der Nähe ihres Nests aufhalten und in dieser Umgebung ihre Nahrungsquellen aufsuchen.

Man kann sagen, dass dies meist nicht mehr als ca. 10-13 m vom Nest liegt.

Hausmäuse können sehr gut klettern, müssen täglich ihrem Nagetrieb nachkommen, um dem ständigem Wachstum der Zähne entgegenzuwirken. Würden sie nicht täglich an Materialien nagen, so würden sie ersticken, da ihre Zähne täglich wachsen und nicht abgenutzt werden würden. Dies kann man sehr gut daran beobachten, dass sie sehr gerne eckige Materialien rund nagen. Des Weiteren verzehrt die Hausmaus gelegentlich nur geringe Mengen an Nahrungsmaterialien, ca. 10 % vom Körpergewicht. In der Regel wiegt eine Maus ungefähr zwischen 10-13 g, was zu bedeuten hat, dass eine einzelne Maus am Tag nicht mehr als maximal 3 Gramm frisst.

Des Weiteren kann man über diese Art von Maus berichten, dass sie gerne auch an vielen Materialien und Stellen innerhalb eines Raumes nagt, die nicht zur Nahrungsaufnahme dient. (vgl. dem Nachkommen des Nagetriebs).

Sie verzehren Lebensmittel aller Art, präferieren jedoch kohlenhydratreiche und pflanzliche Nahrung, vor allem Getreide und Getreideprodukte. Pro Jahr stehen ca. 4-6 Würfe mit jeweils 4-8 Jungtieren (abhängig von äußeren Faktoren wie erhöhte Dichte von Fressfeinden, klimabedingter Faktor) an, die Tragezeit beträgt ungefähr ca. 3 Wochen, die Geschlechtsreife tritt nach spätestens 4 Monaten ein. Im Schnitt beträgt die Lebensdauer 2 Jahre pro Maus.
 

Mäusebefall erkennen

Folgende Anzeichen bestätigen einen Mäusebefall:

  • Mäusesichtungen
  • Kot- und Urinspuren (Kot ca. 3- 8mm groß, spindelförmig, ähnelt einem Reiskorn)
  • bei starkem Befall extrem dominanter, drückender Geruch
  • Trittspuren (z.B. im Staub)
  • Fettspuren an Wandränder
  • materielle Schäden (Lebensmittel angenagt, Schäden an Kabelleitungen, Installationsgeräten, Stromkästen, Schäden an Gebäuden, wie Durchschlupfmöglichkeiten, Eintrittmöglichkeiten, fehlender Türbesen)

 

Organisatorische Maßnahmen, die eine Bekämpfungsmaßnahme einleiten

Zuerst einmal muss der Befall festgestellt werden, d.h. dass entweder die Nager gesichtet, Kot- und Urinspuren festgestellt, Lebensmittel angenagt oder bauliche Schäden (Löcher an Außenfassade, Kanalschäden, etc.) festgestellt worden sind. Der nächste Schritt wäre den Befall den Verantwortlichen (Hausverwaltungen, Hauseigentümern, sozialen Einrichtungen) zu melden und dies einer professionellen Schädlingsbekämpfungsfirma weiterzuleiten. Hierfür stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung, gerne beraten wir Sie auch am Telefon für erste, wichtige Informationen.

Sind folglich alle bekämpfungsrelevanten Informationen bei der Schädlingsbekämpfungsfirma, wird ein Termin zwecks Objektbesichtigung mit den Verantwortlichen vereinbart, um individuell und auf das jeweilige Objekt spezifisch, die Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten.

Hierzu stehen wir immer in sehr engem Kontakt sowohl mit den Befallsbetroffenen als auch mit dem Auftraggeber, da Kommunikationsaustausch von großer Relevanz ist.

Des Weiteren werden sämtliche Befallsursachen von uns ermittelt und direkt nach der Bekämpfungsmaßnahme an die Verantwortlichen weitergeleitet, um den Befall so schnell es geht einzustellen. Zusätzlich bieten wir Ihnen gerne Präventionsmaßnahmen an, die einem Befall vorbeugen.

Mäusebefall – Wie geht`s nun weiter?

  1. Mäusebefall melden
    Kontaktaufnahme (Tel: 0151-18 45 33 38 ) Fa. Noplex Schädlingsbekämpfung & Hygienemanagement
  2. Auftrag erteilen
  3. Terminabsprache mit Firma Noplex Schädlingsbekämpfung
  4. Dokumentation gemäß gesetzl. Vorgaben
  5. Präventionsmaßnahmen/Nachsorge
  6. Service-Angebote zur kontinuierlichen Schadnagerabwehrmaßnahme


Mäuse bekämpfen

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Zuerst muss das Gebiet, das von Mäusen befallen sein kann, inspiziert werden. Kennt man Umfang und Ausmaß des Befalls, so können individuell auf das Objekt abhängig die Bekämpfungsmaßnahme angepasst werden.

Die Mäuseboxen sind fest abgeschlossen, so dass keine Kinder, Haustiere oder Nutztiere Zugriff darauf haben.

Bei einem Mäusebefall im Innenbereich können Schlagfallen eingesetzt werden, dies ist jedoch vor Ort von einem sachkundigen Schädlingsbekämpfer individuell und objektabhängig zu entscheiden.

Bei hochsensiblen Bereichen oder in der Gastronomie ist im Falle eines Mäusebefalls im Innenbereich der Schlagfalleneinsatz notwendig.

Eine Dokumentation wird vor Ort ausgeführt. Die Dokumentation beinhaltet:

  • Name des verantwortlichen, fachkundigen Service-Technikers inkl. Datum, Ort
  • Wirkstoffeinsatz/Präparat inkl. Gegenmittel
  • Lageplan über die Rattenstationen
  • Hinweis zur Nachkontrolle = Terminvoraussicht 10-14 Tagen
  • bei Schlagfalleneinsatz täglich mehrere Kontrollen erforderlich
  • Sicherheitsdatenblätter
  • Aufklärung des Kunden über Wirkungsweise der Präparate
  • Bericht über Objektlage inkl. möglicher Zuwanderungsmöglichkeiten (bauliche Mängel einstellen)

Bereits bei der Erstbekämpfung werden von uns fachkundig die Objekte individuell auf bauliche Mängel inspiziert, Gefahrenanalysen spezifisch erstellt, inwiefern die Objekte von äußeren Faktoren beeinträchtigt wird.

Mögliche Faktoren von Außen können sein:

  • Objektlage (Waldrandnähe, in der Nähe von Wassergebieten)
  • Alter des Gebäudes (mögliche bauliche Mängel vorhanden)
  • permanente Nagerzuwanderung
  • lebensmittelverarbeitende Betriebe (Anlieferung von Waren)
  • klimabedingte Faktoren (erhöhte Einwanderungsgefahr der Schadnager im Frühjahr und Herbst für den sicheren Nestbau im Trockenen, geschützt vor Konkurrenten)


Behandlungsintervalle

Mäuse bekämpfen, wie viele Kontrollen/Einsätze sind erforderlich?

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist nach der Grundbekämpfung eine kostenpflichtige Zweitbekämpfung gesetzlich vorgeschrieben. Eine Nachkontrolle setzt somit nach ca. 10-14 Tagen ein, um die Gefahr einer Resistenzbildung vorzubeugen.

Sollte bei der Abschlusskontrolle keine Mäuseaktivitäten festgestellt werden, so ist das Ködermaterial zu entnehmen und durch ein nicht-wirkungsweises Präparat (nicht giftig = Non-Tox) auszutauschen. Einsatz der Schädlingsbekämpfungsmittel: Antikuagulantien in fest verschlossenen Köderstationen.

Grundsätzlich empfiehlt sich die Einrichtung eines Monitoring-Systems, welches die jeweiligen Objekte permanent überwachen soll. Somit wäre einer starker Befallsausbreitung innerhalb kürzester Zeit vorzubeugen.